#19 cellgo: Die Magische Schublade – Smarte Lagerung von Kleinteilen

Shownotes

CELLGO aus Paderborn entwickelt modulare Lagersysteme für die Intralogistik in mittelständischen Produktionsunternehmen. Mobile Roboter, modulare Lagerstrukturen und eine eigene Steuerungssoftware – nachrüstbar in bestehende Hallen, ohne Umbau.
Während Automatisierungslösungen bislang vor allem für Großkonzerne und Neubauten gedacht waren, löst Cellgo das Problem für Betriebe, die in der Realität arbeiten: gewachsene Strukturen, begrenzte Flächen, echte Budgets.
Das Gründungsteam mit 16 Personen vereint Maschinenbau, Embedded Systems und Softwareentwicklung unter einem Dach – und hat erste Systeme bereits bei Kunden im Einsatz.

Transkript anzeigen

00:00:02: Dikosis, der Podcast rund um das digitale Ecosystem aus dem Rheinland.

00:00:12: Guten Tag und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts, Dikoses.

00:00:16: Wussten Sie dass wir hier in unserer Start-up Szene sehr innovative und auch handfeste Lösungen entwickeln können?

00:00:22: Zum Beispiel für Intra Logistik.

00:00:24: Mein Name ist Dietmar Bekuwe vom Dikosys Podcast Team.

00:00:28: Wir sprechen heute mit Findenburg gereit Mitgründer und eine der Geschäftsführer des Robotics Startups, Celgo.

00:00:34: mehr dazu gleich in Detail.

00:00:36: Auch heute unser Beitrag für Gründer, Unternehmen und Investoren und für alle die wissen wollen was es neues gibt in der dynamischen Start-up Szene.

00:00:44: Wir haben vielen heute hier weil er vor kurzem auch den ersten Platz beim Reinhardt Bitsch an der Hochschule Düsseldorf gewonnen hat.

00:00:51: Hallo Finn!

00:00:52: Schön dich heute hier im Podcast zu haben.

00:00:54: Du bist aufgrund deiner Projektarbeit remote zugeschaltet.

00:00:57: Hallo schön hier zu sein.

00:01:01: Bevor wir unser Gespräch starten, möchten wir Finn unseren Start-up Selgo kurz vorstellen.

00:01:08: Unser heutiger Gast – Finn Buddgereit ist neunzwanzig Jahre

00:01:12: alt

00:01:12: und lebt in Paderborn.

00:01:14: Er hat seine berufliche Laufbahn als Industriemechaniker angefangen und dann Maschinenbau an der Uni Paderborne studiert wo er auch promoviert hat.

00:01:23: Mit einem Gründungsteam hat er vor fünf Jahren Selgo gegründet.

00:01:27: ZELGO baut automatisierte Kleinteinlager für mittelständische Produktionsunternehmen, Systeme die in bestehender Hallen passen ohne Neubau.

00:01:36: Finn liebt es echte Robotik zu bauen und gute technische Produkte zu gestalten.

00:01:41: Er zeigt das Gründen- und Elternschaft kein Widerspruch sind!

00:01:54: ganz kurz noch zu deiner Person, du bist frei ratet und das parallel zu Deiner Gründung.

00:01:58: Und das fand ich ganz spannend auch noch promoviert also Familie, Promotion und Gründungen.

00:02:03: Das ist schon ein spannendes Dreieck.

00:02:05: Dann hast Du Finn auch noch mir erzählt dass Du mal mit dem Segelbrot eine Atlantik Überquerung gemacht hast.

00:02:12: Da komme ich direkt zur meiner ersten Frage.

00:02:15: Finn wie war dieser Segeltür an?

00:02:18: Was hast Du dabei bezüglich Deiner mitgenommen oder dazu lernen können.

00:02:24: Der Segelturn war tatsächlich weit vor meiner Gründung, es war direkt nach der Abitur habe ich ein Jahr auf einem Segelschiff gearbeitet und bin in diesem Kontext auch über den Atlantik gesegelt.

00:02:35: Der Turn war auf jeden Fall ein extremes Erlebnis.

00:02:39: wir hatten sehr schlechtes Wetter muss man so nicht machen hat aber alles zum Glück gut geklappt.

00:02:45: und das was sich da extrem erlebt haben Ein Teamleistung wie sich es anfühlt, wenn einfach viele Leute an einem Strang ziehen.

00:02:52: Wir hatten teilweise wirklich Unwetter und da brauchen wir dann die ganze Crew und Deck.

00:02:57: Und das Gefühl erlebe ich heute im Startup manchmal

00:03:00: immer noch.

00:03:01: Ja, das ist ein schöner Vergleich finde ich.

00:03:04: Wie bist du gründer geworden oder warum bist Du gründiger geworden?

00:03:09: Tatsächlich bin ich ein bisschen reingestolpert.

00:03:11: Ich habe mich immer schon interessiert für das Thema Gründen und Start-ups, und wir haben eine wunderbare Startupinfrastruktur der Uni in Paderborn Und ich bin aufmerksam geworden dass ein damals entfernter Bekannter einen Robotikstart up gründen wollte und hab den dann getroffen.

00:03:31: und eigentlich war gar nicht mein Ziel da unbedingt mitzumachen sondern ich wollte einfach mal reinschauen Und kam dann nachher wieder und hatte neben meinem dualen Studium erst mal so einen Nebenjob.

00:03:42: Meine Frau war gar nicht so begeistert, weil wir hatten das schon ein paar Mal, dass ich irgendwo hingehe... ...und dann komme ich wieder und habe eine neue Arbeitsstelle.

00:03:49: Das war da wieder so.

00:03:51: Ich hab eigentlich erstmal als Nebenjob in diesem damals noch Forschungsprojekt gestartet Und dann als es konkret an die Gründungen ging, hat sie mich in den Fingern gejuckt und ich dachte, da will ich jetzt auch als Gründer mit dabei sein.

00:04:03: So bin ich tatsächlich zu Selgo gekommen.

00:04:04: Ich bin sehr spannend an.

00:04:06: Wir kommen vielleicht auf einem oder anderen Punkt später noch einmal.

00:04:09: Wenn ich habe verstanden, Selgo ist ein Start-up das eine bahnberechene Lösung entwickelt hat, die zur Verbesserung bzw.

00:04:15: wie eine Lösung entwickelt haben für die Intralogistik.

00:04:20: Was ist genau Intralogistik für unsere Zuhörer und das im Vergleich zur allgemeinen Logistik?

00:04:25: Und was macht Celgo nun genau?

00:04:27: Sehr gerne.

00:04:28: Intrallogistik ist die Logistika von der Haustür zu Haustüren, also vom Tor wieder zum Tor.

00:04:35: Das heißt alles, was innerhalb der Produktionshallen oder innerhalb des Fabrikgebäudes stattfindet, ist Intraloggistik.

00:04:43: Unter normalen Logistik zählt dann eben zudem auch alles von Gebäude A zu Gebäuden B oder Standort A zu Standort B. Das heißt LKW, Flug, Seefracht all das ist die sozusagen was die normale Logistiken noch umfasst.

00:05:00: ZELGO löst ein Intra-Logistik Problem und zwar wenn man Kleinteile händelt extrem aufwendig die einerseits richtig zusammenzustellen, also zu kommissionieren und die nehmen auch relativ viel Platz weg obwohl sie nur so klein sind.

00:05:15: Und daher gibt es automatische Kleinteile-Systemen und wir haben ein solches entwickelt was insbesondere für kleinere Anwendungsfälle geeignet ist das heißt Für mittelständische Unternehmen, für produzierende Unternehmen.

00:05:27: als Produktionspufferlager bauen wir sowas ähnliches wie die magische Schublade wo immer genau das drin liegt was der Nutzer gerade braucht Und alles andere wird automatisiert, wegsortiert und gestaut und auch sortiert.

00:05:39: Also im Kundenkreis der ist schon sehr klar umrissen.

00:05:43: Kannst du sagen welche Branche sich da besonders für die Lösung eignen?

00:05:49: ZELGO ist für alle Kunden sinnvoll, die eben Kleinteile handeln.

00:05:54: Fokus liegt aber besonders große Hebel haben wir im Bereich Produktionsbelieferung das heißt Kleinteiles Zusammenstellungen zum Beispiel für Montage dann im Bereich Online Shops, also das heißt kleinere oder wachsende E-Commerce.

00:06:09: Firmen sind definitiv auch im Bereich unserer Zielgruppe und auch Logistiker die als Third Party Logistik.

00:06:16: Also das heißt als Auftrag logistika aktiv sind haben häufig auch kleinere Use Cases in denen sie sozusagen separat einzelne Kunden abwickeln und an deren Kleinteile In einem solchen System lagern

00:06:30: und nachher auch Kommissionieren.

00:06:32: So ist Logistik ja heute ein sehr umfassendes Thema, auch nicht ganz kontroversenfrei in der öffentlichen Diskussion.

00:06:39: Gibt es da heute Trends?

00:06:41: oder vielleicht konzentrieren wir uns bei der Frage gibt es Trends in der Intralogistik wo gerade Eurollösung dediziert und ganz explizit passt?

00:06:51: Automatisierung, Automatisierung und nochmal Automatisation ist eigentlich schon seit Jahren der Trend in der Interlogistik Und da gehen wir natürlich auch genau in diese Kerbe rein.

00:07:00: Das, was wir möglich machen ist Automatisierung von Anwendungsfällen die früher immer manuell gemacht werden mussten weil sie in Anführungsstrichen zu klein für Automatisierungen waren und Wir ermöglichen jetzt eine mittelständischen Unternehmen Die gleiche Technik zu benutzen wie Amazon oder AutoD das auch tut.

00:07:20: Diese Systeme die solche Player verwenden, die kosten halt viele Millionen und eignen sich dann wenn man zig tausend Artikel hat.

00:07:28: Und bei uns kann man eben... wir lagern die Ware in so Euro-Behältern also das heißt Kisten aus Kunststoffen mit sechzig mal vierzig Zentimeter Maß und ab zweihundert Behältern kann man bei uns sinnvoll automatisieren und dass auch wirtschaftlich darstellen bis hin zu etwas über zehntausend Behälter.

00:07:46: Das ist so die Range die wir abdecken.

00:07:48: Ist das auch die Differenzierung?

00:07:50: oder was ist die Lösung im Vergleich von Zellgurt zu Mitbewerbern?

00:07:55: Was ist so das Schlüsselkriterium, was ihr auf jeden Fall besser kriegt und was die anderen nicht oder nicht so gut können.

00:08:03: Wenn man sich vor ein automatisches Warenlager heute stellt dann denkt man sich häufig krasse Technik Und das führt dazu dass es auch krasser Preispunkt ist.

00:08:14: Das was wir uns gedacht haben ist Im letzter Konsequenz soll nur eine Kiste von A nach B gebracht werden und dafür haben wir ein smartes Skateboard unseren Roboter entwickelt, der einen deutlich niedrigeren Preispunkt hat.

00:08:26: Und deswegen können wir eben kleinere Anwendungsfälle wirtschaftlich automatisieren.

00:08:31: Das ist das was wir im Wesentlichen anders gemacht haben dass die Akturik, die Behälter durch die Gegend bewegt simplifiziert wurde und damit einerseits ein hohes Maß an Robustheit hat und auch ein Hohesmaß an Flexibilität.

00:08:45: Ja das hört sich sehr interessant an!

00:08:47: Da fragt man sich natürlich, wie seid ihr denn darauf gekommen?

00:08:50: Ich meine das klingt erst mal gar nicht so komplex wenn man jetzt in der Interlogistik oder in der Logistik gearbeitet hat.

00:08:56: Aber seit eher noch jung und wahrscheinlich nicht fünfzig Jahre Berufserfahrung, wie kommt man dann als junger Gründer oder als junges Start-up Team auch überhaupt auch so eine Idee?

00:09:07: Tatsächlich fast ein bisschen bilderbuchreif seitens der Universität Baderborn gab es im Grundungszentrum einen Workshop wo Studenten mit Problem von realem Firmen konfrontiert wurden und in diesem Zuge wurde eine Firma besucht, einen Online-Shop die Tennisbedarf vollfüllt haben.

00:09:23: Und sie hatten ein automatisches Warenlager was von einem sehr etablierten Player... ...und das Lager an sich ist wunderbar!

00:09:32: Es war nur völlig überdimensioniert für dieses Problem, was Sie hatten.

00:09:36: Deswegen war das vom Kostenpunkt sehr schmerzhaft für die und sie haben es nicht wirklich amortisiert bekommen.

00:09:43: Als wir das gesehen haben und auch vor allem die Robotik, die da eingesetzt wurde war der kollektive Gedanke den wir vielleicht als Maschinenbauer etwas naiv auch hatten.

00:09:51: Das muss doch irgendwie einfacher gehen Und dass war der Startpunkt dann zu überlegen wie sieht denn eigentlich die Lösung aus in der das gleiche Problem Faktor zehn einfacher gelöst wird, um es dann auch entsprechend kostengünstiger zu realisieren.

00:10:03: Das ist eigentlich das was ich bei ganz vielen Start-ups die gehen einfach unvorbelastet ran haben einfach nicht die alten Zöpfe die sie versuchen einfach incrementell zu verbessern sondern sie denken einfach den ganzen Prozess neu und sozusagen disruptiv.

00:10:19: also interessieren sich auch nicht viel.

00:10:21: das was schon gleich da ist Nehmen auch die Grenzen ganz anders wahr, die es vielleicht hier untergeben mag.

00:10:26: Also das freut mich, dass euch das so gelungen ist.

00:10:29: Das ist wirklich eine rausrangende Merkmal, warum auch gerade Start-Ups für die bestehenden Etablierteindustrie aus dem Mehrwert darstellen können.

00:10:39: Wenn ihr jetzt so ein Projekt startet geht das so klassisch?

00:10:41: So mit Lastneft und Anforderungsanforderungen oder der Lösungskonzept?

00:10:46: Oder ist da so Lösung und der Kunde muss sich anpassen?

00:10:52: Wie läuft so ein Projekt bei euch typischerweise ab?

00:10:54: Es ist ein bisschen von beiden.

00:10:56: Wir haben unseren Vertriebsprozess und auch die Frage, wie findet der Kunde die richtige Zellgulösung einen Stück weit nach vorne gedacht

00:11:06: d.h.,

00:11:06: Der Kunde weiß häufig gar nicht beispielsweise, wie viel Behälter braucht er eigentlich?

00:11:11: oder welchen Durchsatz braucht ihr eigentlich?

00:11:12: weil aktuell hat ja ein Fachbodenregal da liegen Sachen drin, da laufen Mitarbeiter durch die machen das vielleicht noch nicht mehr Vollzeit.

00:11:18: Das heißt es ist häufig die Datenbasis gar nicht so klar.

00:11:20: Schritt eins, wir analysieren automatisiert anhand der Auftragsdaten von einer vergangenen Zeitperiode zum Beispiel einem Jahr welches Lagervolumen wird gebraucht?

00:11:29: Welcher Durchsatz wird gebaucht und berechnen dadurch wie muss das Zellgullager eigentlich aussehen?

00:11:35: Zell-Gullager ist eine Art Baukastenprinzip.

00:11:38: also das heißt wir können extrem flexibel das ein System nachher umsetzen dass wir dann einen Konfigurator einfach virtuell geplant kann auch jeder auf unserer Website einfach den Konfigurator starten und sich da einen Warenlager planen.

00:11:51: Wenn das dann fixiert ist, wie das Lager aussehen soll also welchen Grundriss welche Höhe welchen Durchsatz es im Brauch.

00:11:58: abdann kommen wir schon in dem Bereich von klassischem Lastenpflichtenefft dass eindeutig definiert wird wann wird was bis wo bereitgestellt weil dann natürlich auch so Dinge wie Statik Brandschutz etc.

00:12:14: geklärt werden muss.

00:12:16: Da ist es aber so, dadurch dass wir halt ein Baukastenkonzept verwenden können wir dem Kunden eine sehr umfangreiche Dokumentation bereitstellen mit der er dann losgehen kann.

00:12:24: Um das beispielsweise mit seiner Versicherung zu klären.

00:12:28: hinsichtlich Brandschutz und bei dem Thema Static haben wir halt eben auch Partner an der Hand um das dann schnell zu klären.

00:12:37: Das hört sich nach hart unsoftware an Wenn ich das richtig verstehe, das macht ihr wahrscheinlich die Physik nicht selber.

00:12:44: Die Software wahrscheinlich schon.

00:12:45: Kannst du sagen welche Komponenten habt ihr entwickelt?

00:12:48: Was kauft ihr von außen zu und seid ihr so ein Generalunternehmer dann zum Kunden hin?

00:12:53: Tatsächlich sind wir richtig einen Robotik Hardware Unternehmen auch also.

00:12:57: das heißt die gesamte Hardware ist von uns entwickelt.

00:13:00: Also der Roboter, das Regal alles was dazu gehört.

00:13:05: Kern

00:13:05: unseres Entwicklungsfokus ist aber Softwareentwicklung, weil mit der Software steht und fällt am Ende alles wie smart dieses Regal ist.

00:13:13: Wie schnell das funktioniert?

00:13:15: Und gegenüber dem Kunden sind wir als Zentral- oder Generalunternehmer.

00:13:20: Das heißt von uns kauft er Schlüsse fertig das Warenlager.

00:13:24: Wir fertigen aber das Regal als solches nicht selber sondern geben das wieder an Dienstleister raus die die Metallbearbeitung machen Insigrieren dann nachher sozusagen das System selber aber beim Kunden.

00:13:38: Was muss denn vom Kunden da noch kommen?

00:13:45: Ja, die Interaktion mit dem Kunden.

00:14:06: Und der Kunde stellt auch den Bediener.

00:14:09: beziehungsweise wenn das eine Dark Factory Anwendung ist also das heißt ein Roboter der das System bestückt dann stellt der kunde auch eben denen wir helfen bei der Integration.

00:14:20: aber das heißt wir machen quasi Ende zu Ende wahre rein, wahre raus.

00:14:25: alles dahinter und davor passiert auf

00:14:27: Kundenseiten.

00:14:28: Und wenn dann der Kunde, so habe ich das jetzt verstanden mit der Skalierbarkeit.

00:14:32: Wenn der Knde nach einem Jahr oder war noch immer im größeren Bedarf hat oder auch kleineren also Rückbau- oder Ausbau Das ist dann mit dem modularen Konzept relativ einfach bewerkstellig bar.

00:14:44: Es ist extrem einfach bewerkstellig Bar dadurch dass in einem Zellguchregal das System als solches nachverdichtet werden kann.

00:14:52: Also wenn der kunde nachher sagt Ich möchte da mehr Behälter rein machen steckt er einfach mehr Behälter rein und nimmt dann parallel zusätzliche Carrier Roboter, um den Durchsatz gleichzuhalten.

00:15:03: Wenn der sagt das System soll schneller werden, dann bekommt er einfach weitere Carrier, dann wird es schneller.

00:15:08: und auch wenn er sagt er möchte insgesamt nochmal deutlich weiter skalieren können wir im Lego Prinzip einfach weitere Lage-Elemente daran bauen auch im laufenden Betrieb.

00:15:17: Also das hört sich jetzt erstmal für mich nach einem sehr kapitalintensiven Business an Sicherlich für die Kunden, so ein Projekt ist nicht für hundert Euro zu haben.

00:15:28: Aber kommen wir mal auf die Start-up Seite.

00:15:31: Die Dinge, die ihr entwickelt habt.

00:15:33: Das war, habe ich jetzt verstanden schon Teil hardware lastig und ein Teil Software lastig.

00:15:38: Also einen Zusammenschluss aus beiden.

00:15:43: Wie ist diese Kapitalseite von euch dann angegangen worden?

00:15:48: War das ein wachsender Prozess?

00:15:50: also wie habt ihr die Mittel dazu erst mal identifiziert?

00:15:54: und wie waren wir am Geldzufluss?

00:15:58: Zuerst auf den, noch kurz auf dem Punkt der Kundenseite.

00:16:01: Aus Kundensicht muss es nicht kapitalintensiv sein weil wir auch ein Rentalmodel anbieten.

00:16:05: das heißt der Kunde muss nicht zwangsläufig das Warenlager kaufen er kann es auch mieten.

00:16:10: wenn man das Ganze aber entwickelt.

00:16:11: also aus unserer Sicht ist es tatsächlich so im Startup-Spreche so ein Business zu Bootstrappen ist relativ schwierig also einfach weil die finanziellen Ressourcen nehmen braucht doch recht substanziell sind.

00:16:24: Das was uns ganz am Anfang geöffnet waren Fördergelder tatsächlich für eben diese Entwicklung und anschließend sind wir losgezogen und hatten den Plan, dass wir ein klassisches VC-Funding machen haben aber relativ schnell festgestellt das wir damals noch zu frühfasig waren also der die Unsicherheit auf der Entwicklungsseite weil wir halt etwas entwickeln wollten was es so noch nicht gab ziemlich groß waren und zu dem Zeitpunkt wie sie es klassischerweise auf so ein Saas Business Playbook geschaut haben, dass das nicht funktioniert hat.

00:16:59: Und wir haben deswegen dann Business Angels gefunden die entweder aus den Bereich Kunde gucken also dass sie sagen ich brauche ein solches System bitte entwickelt das oder aus dem Bereich Technik darauf geschaut habe dass sie gesagt haben ja so ein System ist definitiv entwickelbar und Sie sehen einen Markt und das damit dann finanziert haben.

00:17:20: Und das waren in den ersten Moment tatsächlich viel auch Unternehmer, die bei uns aus der Region kamen wo wir dann durch die Räumliche näher einen Link hergestellt haben und damit dann initiales Funding machen

00:17:34: können.

00:17:34: Ich höre ganz oft in solchen Prozessen, wie du ihn gerade beschrieben hast auf Selgo bezogen dass die Investoren immer lieber investieren in Software getriebene Anwendungen.

00:17:45: Was hat wer machen die oft im Bogen?

00:17:46: Kannst du das bestätigen?

00:17:48: Kann ich definitiv bestätigend das natürlich Software deutlich einfacher zu skalieren ist und deswegen der Unsicherheitsfaktor auf der WC-Seite runter geht, wenn man sieht dass das von den von den Newnd Economics also quasi der Verkauf eines einzelnen Elements Wenn das aufgeht dann kann man das relativ ziehsicher skalieren.

00:18:09: Das ist bei Hardware hat es ein paar andere Herausforderungen.

00:18:13: Ich sehe aber das als Vorteil.

00:18:14: gerade Die KI-Entwicklung fordert das klassische SaaS Playbook deutlich heraus Weil aktuell ist es so, dass einige Firmen wirklich bei jeder Produktankündigung Der großen Labs bangen müssen ob ihr Geschäftsmodell morgen noch Bestand habt.

00:18:28: Das macht jetzt Hardware als Investmentfokus wieder etwas attraktiver.

00:18:35: Und ich denke die Skalierungsgeschwindigkeit von Hardware ist immer noch nicht da, wo sie bei Software ist auch wenn wir heutzutage durch echt smarte Liefernetzwerke, wo man über große Bereiche sourcen kann das Thema Skalierung besser in den Griff kriegen.

00:18:51: also ganz generell nicht nur bei uns sondern eigentlich bei allen Hardware Firmen.

00:18:56: Es ist aber auch besser zu verteidigen, also das heißt es ist nicht so wahrscheinlich dass Beispielsweise ein großes amerikanisches lab um die ecke kommt und auf einmal Den bereich den wir jetzt gerade adressieren platten macht.

00:19:07: sagen wir das thema humanoid robotik wird noch mal spannend Aber wir sehen aktuell bis einen humanoid roboter sieben halb meter in regal klettert und dann fünfzig kilo schweres teil rausnimmt.

00:19:17: Das wird noch ein bisschen dauern wenn es denn überhaupt kommt Und die lagerdichte die wir hinkriegen werden die auf jeden fall trotzdem

00:19:24: nicht schaffen.

00:19:25: Ich habe von dir im Vorgespräch auch verstanden, dass ihr bei dem ersten Projekt schon einen Kunden hattet der natürlich diese Praxis näher von der Entwicklung mit vorangetrieben hat und darauf seinen Fokus hatte.

00:19:39: Kannst du da so vielleicht zwei Sätze.

00:19:40: wie war das erste?

00:19:41: Es ist ein spannender Moment wenn ich etwas überlegt habe was auch anders ist als es das was im Markt ist Und dann hab' ich den ersten Kunden und dann komme ich in die Praxis und muss dann sehen wie das Ganze geht.

00:19:50: Wie war das

00:19:52: also?

00:19:52: nach zwei ersten initialen kleinen Piloten haben wir mit dem ersten Kunden ganz bewusst eine Zusammenarbeit angestrebt, weil uns auch wichtig ist dass der Kunde weiß was er tut.

00:20:01: Weil so ein Intrarlogistiksystem ist integral.

00:20:04: wenn das nicht funktioniert dann hat der kunde ziemlich schnell ein Problem.

00:20:09: Der große Vorteil für den Kunden ist, dass wir natürlich intensiv auf seine Prozessung gegebenheiten eingegangen sind und die zusammenarbeit extrem gut funktioniert und war sehr partnerschaftlich.

00:20:20: Und ich glaube, dass beide Seiten da sehr von profitieren konnten und jetzt haben wir dann eine tolle Lösung stehen die dem Kunden hilft und unser System damals über dieses Projekt auch in die industrielle Reife gebracht hat.

00:20:30: Wir wollen ja auch mit unserem Beitrag anderen Start-ups bis zur Orientierung geben.

00:20:34: was hat sich bewährt?

00:20:35: Was waren gute Wege?

00:20:36: es waren wegegute Wege.

00:20:38: wie verstehe ich das?

00:20:39: du sagst früh an den Kunden früh mit dem Kunden Das letzte Stück im Proof auf Konzept verwirklichen keine Angst vor der Praxis, sondern sich mutig hineinbegeben und auch zulassen dass der Kunde auch da wo es sich anbietet mit Verbesserungen einzelne Aspekte mitarbeiten kann.

00:20:58: Ist das so richtig zusammengefasst aus deiner Sicht?

00:21:01: Ich denke, wenn man Hardware baut sollte man schauen dass man nicht zu früh an den Kunden geht weil ansonsten hat man schnell auch Stress.

00:21:08: Wir haben ein Investor der auch in anderen Intralogistik Startups investiert ist und er sagte das bemerkenswert ist dass wir bisher alle Kunden behalten haben weil bei seinen anderen Investments immer die frühe Kunden irgendwann keine Lust mehr hatten auf einen medium funktionierenden System.

00:21:22: zeitgleich ist es ganz wichtig dass man sehr transparent mit dem Kunden ist.

00:21:25: keiner möchte etwas verkauft kriegen für so Relevanten Prozess wie die eigene Intralogistik in der Annahme, dass das alles perfekt läuft.

00:21:33: wenn es noch nicht perfekt läuft.

00:21:34: Das heißt da ist Transparenz gefragt.

00:21:37: Dann ist es aber am Ende.

00:21:39: die tatsächlich laufende Anlage beim Kunden ist Entwicklungstechnische so viel wertvoller als jeder theoretische Gedanke den man sich macht weil die Herausforderungen die auftreten sind immer andere als die die man dachte und das findet man nur raus.

00:21:51: Und dann ist es eben gut wenn man das partnerschaftlich abgeklebt mit einem Kunden auch herausfinden kann Wenn man das tatsächlich

00:21:57: macht.

00:21:57: Ja, es hat sich ihr schon glaube ich vom Anfang an eine ziemlich konkrete Vision.

00:22:04: Solange man überhaupt meine Vision von konkret sprechen kann.

00:22:07: aber wie viel davon habt ihr erreicht und wo steht ihr da in Bezug auf Umsetzung?

00:22:14: Und wie geht es weiter?

00:22:15: Die Vision von ZAGO ist Intra Logistik maximal einfach zu machen.

00:22:19: Wir stehen jetzt da, dass wir Kleinteile-Lagerungen für bestimmte Cases vereinfacht haben.

00:22:26: Das ist quasi schon mal Schritt erreicht!

00:22:28: Wir sehen aber das im Bereich von Intralogistik noch deutlich mehr geht und ich würde sagen Zelgo steht insgesamt immer noch am Anfang seiner Reise, da wir einfach noch viele Ideen haben was man noch weiter machen kann.

00:22:41: und auch der Markt den wir adressieren, der ist einfach extrem groß und da gibt es noch viel zu tun um den auch vollständig zu erreichen.

00:22:47: Jetzt komme ich nochmal auf einen ganz anderen Punkt, den wir gerade so einbindig mir das so vorstellen.

00:22:53: Seid ihr hier ein Team?

00:22:54: Wahrscheinlich ein sehr junges Team oder auch ein durchwachsendes Team?

00:22:58: Was habt Ihr so unternommen um eure Firmenkultur so aufzubauen dass es auch zu euren Produkt passt?

00:23:05: In erster Linie haben wir ein interdisziplinäres Team gebaut weil wir verschiedene Fachdisziplinen natürlich brauchen Und wir haben auch ein einigermaßen heterogenes Team, was so Altersstruktur-Nationalitäten vor allem aber auch Geschlechter angeht.

00:23:24: Wir versuchen einerseits über Regeln nicht zu sprechen über unsere Kultur – also wir machen manchmal beispielsweise Kulturworkshops – wo wir schauen dass sich die Firma einordnet zwischen extremen.

00:23:36: zum Beispiel bei einem Problem informiere ich die gesamte Firma oder ich versuche ein Problem alleine zu lösen Dann setzt jeder ein Kreuz und anschließend schauen wir, wo stehen wir gerade?

00:23:43: Wie verhalten wir uns und wie sollten unsere Zukunftverhalten um ZELGO besser zu bauen.

00:23:47: Und das machen wir regelmäßig weil Kultur ist nix was man auf den Zettel schreibt und dann ist es fertig sondern Kultur entsteht einfach als Ergebnis von dem Verhalten jedes einzelnen.

00:23:56: und deswegen bis beim Thema Kultur prägen zum Beispiel auch wie gehen wir mit Problemen um, wie gehen sie mit unseren Kunden um, Am allerentscheidendsten ist, was machen wir als Gründer?

00:24:09: Wie leben wir es vor?

00:24:10: Weil danach richtet sich am Ende alles und wenn wir da mit gutem Beispiel vorangehen dann zieht auch der Rest mit.

00:24:18: Wir haben beispielsweise einige, ich sag mal so Management-Prinzipien und man muss sich gar nicht alle selber ausdenken.

00:24:24: Es gibt tolle Sachen die andere sich schon überlegt haben zum Beispiel den Tesla Management.

00:24:28: Prinzipien kann ich sehr empfehlen.

00:24:31: ein Beispiel daraus Es ist nicht unhöflich, früher aus einem Termin zu gehen.

00:24:35: Es ist unhöuflich ein Termin ohne Agenda zu machen weil dann weiß niemand wann sein relevanter Teil fertig ist.

00:24:40: und solche Dinge implementieren wir und leben wir auch und dadurch schaffen wir Effizienz und die Leute schaffen halt ihre Arbeit und sitzen nicht im Meetings rum wo sie nachher sagen was wollte ich ja eigentlich?

00:24:49: Du hast bei der Terminfindung zur heutigen Aufnahme gesagt Zeit ist das höchste Gut für einen Gründer.

00:24:58: Zu dem Aspekt ist das du natürlich den Beweis angetreten, dass vieles parallel geht.

00:25:03: Also Familie, Promotion, Gründung, noch andere Robbies.

00:25:09: und da hast Du gesagt, das ist schon eine besondere Herausforderung aber das schafft man!

00:25:13: Wie hast Du das geschafft?

00:25:15: Ich hatte zwischen unserem Vorgespräch und dem heutigen Termin meine Antwort auf was eigentlich das wichtigste Gut für den Gründer nochmal revidiert und würde es jetzt eher auf Prioritätensetzung schieben.

00:25:26: Zeit haben wir alle gleich viel Und es ist immer die Frage, was priorisiere ich vor etwas anderem.

00:25:33: Also das Leben mit zwei kleinen Kindern an der Promotion und einer Firma funktioniert eigentlich nur mit sehr klarer Prioritätensetzung, dass man einfach sagt, es gibt bestimmte Zeiten, die sind für bestimmte Dinge reserviert.

00:25:47: Das darf sich dynamisch immer wieder anpassen.

00:25:49: Man muss aber seine verschiedenen Stakeholder dabei im Blick behalten.

00:25:54: Dann geht es mit klaren Absprachen auch Beispielsweise ins Team hinein, wann ich verfügbar bin und was ein dringender Notfall ist.

00:26:02: Und damit kriege ich nicht das alles ganz gut unter einen Hut.

00:26:07: Wenn du heute auf diesen Gründungsprozess von Zellgaard guckst und dich ja umguckst wie das anderen Gründern und Gründerinnen so geht... Was wäre dein Wunsch und auch deine Empfehlung?

00:26:20: In oder an die Start-up Szene und die dort Beteiligten für diese Region.

00:26:25: Was können wir, müssten wir mehr haben oder besser machen?

00:26:28: Ich möchte dabei gerne ein Fokus legen auf das was alles schon geht.

00:26:32: man kann immer auf Sachen schauen von der Defizit Seite was noch besser sein sollte und was noch was noch wichtiger gebraucht wird oder man schaut auf dass was möglich ist und ich Ich freue mich immer wenn ich auf Menschen treffe, die ähnlich positiv darauf blicken was in den letzten Jahren schon alles entstanden ist.

00:26:49: Also jetzt mit Blick auf Gründung kostenlose Mentoring oder Axel-Avator und Programme Förderungen, Gründungszentren Leute, die da einfach einen guten Job machen Formate beispielsweise auch wie dieses hier Und ich kann echt jedem nur empfehlen einfach starten dass es das ist das was dringend gemacht werde Was man dringent tun muss.

00:27:13: Und ich denke, was helfen würde langfristig für das Start-up Ökosystem ist eine weitere EU Harmonisierung.

00:27:18: Ich denke die Euro Inc.

00:27:20: ist ein extrem wichtiger Schritt aber zum Beispiel auch für ein hardware Produkt dass man da noch weiter angleichen, dass wir völlig ohne Probleme unser Produkt überall hin weiter vertreiben können ohne dass da irgendwelche rechtlichen Bedenken auch insichtlich Software verträgen etc.

00:27:37: entstehen.

00:27:37: Das würde auf jeden Fall helfen um auch wirklich große Kompanies in Europa

00:27:41: bauen zu können.

00:27:43: Was wäre jetzt dann Wunsch an die Start-up Szene oder auch dann Angebot an die startup Szene, hier zu einer Verbesserung in der Vernetzung zu kommen?

00:27:54: Wenn

00:27:55: Interesse

00:27:55: besteht freue ich mich immer total über Vernetzung einfach mit anderen Gründern aber auch mit Kapitalgebern und Leuten die im Bereich Start up Forschung Lehre etc.

00:28:06: aktiv sind.

00:28:08: meldet euch dazu gerne einfach bei LinkedIn bei mir, Firmut gereizt.

00:28:12: Müsstet ihr mich finden?

00:28:13: Das ist das Gute wenn man nicht ganz so einen Hans Müller Namen hat und dann freue ich mich da in den Austausch zu kommen.

00:28:21: Das nehmen wir mit.

00:28:22: was wir als Diko-System dazu beitragen können dass diese Wünsche und Forderungen richtig adressiert werden, das werden wir unterstützen.

00:28:31: Das war ein gutes Schluss Plädoyer Meine Damen und Herren, es war wieder heute ein spannendes Gespräch mit einem jungen dynamischen Gründer.

00:28:40: Ich denke das kam auch rüber in diesem Podcast.

00:28:43: Vielen Dank!

00:28:44: Es war sehr interessant und finden.

00:28:46: wir wünschen dir und deinem Team bei Selgo weiterhin gutes Gelingen, gute Expansionen viele interessante tolle Projekte und zufriedene Kunden.

00:28:56: die sind der beste Garant dafür dass das Geschäft weiter ausgebaut werden kann.

00:29:00: Wir werden das weiter interessiert verfolgen und berichten.

00:29:03: Nochmals, vielen Dank und alles Gute.

00:29:05: Und Tschüss bis bald!

00:29:09: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, vielen dank, dass ihr heute bei dem Podcast wieder dabei wart.

00:29:14: Wir würden uns freuen auch mit diesem Podcast heute euch wesentliche und interessante Informationen rüberbringen konnten.

00:29:21: wir hoffen das wir auch wieder einen Beitrag zur Vernetzung insbesondere zur Vernetzung bringen konnten zu Startups unternehmen und zur Wissenschaft insgesamt.

00:29:29: Vielen Dank.

00:29:33: Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?

00:29:36: Dann abonnieren Sie uns unter www.dikuses.com oder diskutieren Sie mit uns auf LinkedIn, sie finden uns dort unter Dikuses das digitale Ecosystem aus dem Rheinland.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.